Wir haben die Vision 50 Gebetsräume in den nächsten Jahren in Großstädten auf der ganzen Welt entstehen zu sehen. Wäre es nicht großartig, diese Gemeinschaften zusammen im Internet chatten zu sehen, um Geschichten und auch Bürden zu teilen? Erfahrungen gleicher Erlebnisse, nur in ganz verschiedenen Kulturen?
Stell dir die Gebetskraft vor, die dadurch freigesetzt würde und die Generation, die mit dieser Änderung in ihrer DNA aufwächst? Eine Generation von Kriegern und Denkern, bereit neue Pfade zu erkunden und neue Ausdrucksformen in der Gemeinschaft mit Gott zu finden.
Stell dir die Kreativität vor…
die entsteht und die Mainstream-Kultur mit ihren Ideen und Ausdrücken so unverschämt innovativ und provokant beeinflussen könnte, dass sie nur von Menschen mit einem direkten Draht zu Gott stammen kann. Eine neue Klasse von Künstlern könnte entstehen mit einer Selbstverständlichkeit, die sich keine Fragen über die Rolle der Kunst stellt. Bücher voller Gedichte und Lobpreis-CDs, Kunstausstellungen, ja sogar Bühnenshows könnten von diesen demütigen Plätzen der Anbetung entspringen. Zinsendorf gab sein Leben für Gott, nachdem er ein Gemälde von Jesus sah – der Rest ist Geschichte. Könnte das nicht wieder geschehen??
Stell dir die Pilger vor…
die durch die Welt ziehen und diese Zentren verknüpfen. Einige würden Anzüge tragen, andere Lumpen. Vielleicht lässt Gott eine neue Art von Nomaden entstehen – wie die alten Franziskanerbrüder – die reisen und predigen und auf ihrem Weg Gemeinschaften anpflanzen werden. Aber es könnten auch weltreisende Geschäftsleute sein, die in Pilgerart eine Liste von Gebetsräumen mit sich tragen. In Tokio, New York oder London gelandet würden sie geradewegs zum nächsten Gebetshaus gehen, was viel demütiger ist als das im Hilton, aber auch eine Gemeinschaft, die ihr Herz teilt und einen Platz zum meditieren und beten bietet, um sich vor ihren anspruchsvollen Treffen des kommenden Tages vom Jet-Lag zu erholen.
Stell dir das Missionierungspotential vor…
wenn sich Worte durch die Medien verbreiten von Häusern des Schutzes, wo Leute Gottes mit der Kraft Gottes bereit sind zu hören, egal ob Tag oder Nacht. Stell dir die Gruppen vor, die trainiert, aufgetankt und ausgesandt werden – bewaffnet, gefährlich und bereit die hohen Plätze der Generation zu erobern. Stell dir die Überschriften vor, wenn Aufzeichnungen gemacht werden über diese Gegenkultur die freundlich, leidenschaftlich und diszipliniert ist. Stell dir die Kunstausstellungen vor, in denen New-Ager Gott in neuen Gewändern begegnen.
Stell dir den Ausdruck von Gerechtigkeit und Mitgefühl vor…
wenn Tausende im Namen Jesu geliebt werden, sowohl praktisch als auch im Gebet. Stell dir Jesus vor, der lacht und sagt: „ Das ist wahrlich ein Gebetshaus – denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben… ich fühle mich zu Hause an diesem Ort. Danke für eure Gastfreundschaft.“ Und die angsteinflößende Sache an dem Ganzen ist, dass es nicht so viel Vorstellungskraft braucht – oder so viel Glauben, um das Kommende zu sehen. Diese Träume sind bald möglich im Lichte all dessen, was Gott jetzt gerade macht und der Art und Weise, wie der Globus zusammenschrumpft für die MTV-Generation. Ist es nicht höchste Zeit diese Sache in die Wirklichkeit zu träumen?
„Die Erneuerung der Kirche wird aus einem neuen Typ von Mönchtum hervorkommen, mit dem die nur eine kompromisslose Treue zur Bergpredigt gemein hat. Es ist höchste Zeit, dass Männer und Frauen sich zusammenfinden um diese zu beginnen.“ (Dietrich Bonhoeffer – Der Preis der Jüngerschaft)









